Was sind “Schreibabys” ?

In den ersten Lebensmonaten wird Ihr kleiner Säugling recht oft durch Schreien auf sich aufmerksam machen. Immerhin kennt Ihr Kind noch keinen anderen Weg, um seine Bedürfnisse mitzuteilen. Aber deshalb sind Babys keine Schreibabys. Es ist als völlig normal anzusehen, wenn Ihr kleiner Säugling etwa zwei Stunden täglich mit Schreien beschäftigt ist. Erst wenn Säuglinge über mehrere Wochen hinweg an mehreren Tagen pro Woche über mehr als drei Stunden täglich weinen, spricht man von Schreibabys.


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Die Ursache der Existenz von Schreibabys wird vor allen in seelischen Aspekten vermutet. Mediziner gehen davon aus, dass Kinder einen Notkaiserschnitt weitaus schlechter verarbeiten, als eine normale Geburt. Und nicht selten kommen in diesen Fällen Schreibabys zum Vorschein. Neugeborene entwickeln sich aber auch dann häufig zu Schreibabys, wenn die schwangere Frau unterbewusst mit einem großen innerlichen Konflikt zu kämpfen hat. Es wird vermutet, dass Schreibabys seelische Belastungen der werdenden Mutter wahrnehmen und diese letztendlich nicht verarbeiten können. Rauchen sollte in der Schwangerschaft ein absolutes Tabu sein, denn auch durch dieses Verhalten schreien Säuglinge oft außergewöhnlich viel. Drei-Monats-Koliken sind eher selten der Grund, warum Babys sich als Schreibabys bemerkbar machen.
Schreibabys bringen Eltern über Wochen und Monate hinweg an ihre Grenzen. Wenn Sie selbst in der Situation sind, sollten Sie nicht davor zurückscheuen, fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen. Speziell dafür eingerichtete Schrei-Ambulanzen bieten hier gerne ihre Unterstützung an.

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